Scharfer Linsen-Eintopf mit Heilbutt (plus Weinempfehlung)

Mich begeistert immer wieder, wenn ein Gericht schnell und gesund und dabei auch noch kostengünstig zuzubereiten ist. Da könnte ich mich freuen wie das sprichwörtliche Schnitzel. Und es beweist mir, dass eine gesunde Ernährung nicht nur etwas für Privilegierte ist, die viel Geld und Zeit auf’s Einkaufen, Auswählen und Kochen verwenden können.

Der bEdW und ich haben abends oft einen intensiven Tag hinter uns und sind selten vor 19 Uhr zu Hause. Dann haben wir zwar noch durchaus Lust zu kochen, wollen aber nicht ewig in der Küche stehen oder uns mit Fertigzeugs oder schweren, fetten Speisen belasten. Für leichte, praktikable Gerichte ist die Plattform eatsmarter.de immer wieder eine gute Inspiration. Außerdem kann man sich die Zutaten oder das Rezept auf’s Handy schicken lassen und so in der Mittagspause oder abends noch schnell einkaufen gehen.

Das Rezept für den Linsen-Tomaten-Heilbutt-Eintopf findet Ihr hier.

Wir haben das Ganze noch etwas abgewandelt: Beim Anbraten der Zwiebeln habe ich einen EL Tomatenmark sowie ein kleingehacktes Stück Ingwer mit angebraten. Zum Kreuzkümmel habe ich auch noch etwas Chilipulver zugegeben und am Ende das Ganze mit Garam Masala abgeschmeckt. Zum Schluss kam dann noch ein Löffelchen Joghurt auf den Eintopf – nimmt die Schärfe und sieht hübsch aus!

Die Zubereitung dauert wirklich nicht länger als 25 Minuten (auch hier ist auf die Zeitangaben von eatsmarter echt Verlass). Soviel Aufwand ist auch abends noch locker zu bewerkstelligen. Linsen, Chili und Fisch sind wahnsinnig gesund. Und Vegetarier ersetzen den Fisch einfach durch Paneer (indischen Frischkäse).

Wer keinen Heilbutt mag oder bekommt, kann auch anderen weißen und festfleischigen Fisch hernehmen.

Und weil’s so schnell geht, ist das Rezept mein Januar-Beitrag für das Blog-Event Cucina Rapida.

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

Dazu hatten wir einen Wein aus unserer Lieblingstraube Sauvignon Blanc:

Den Blue Ocean gibt es bei Hawesko und ist mit seiner zitronigen aber nicht zu heftigen Säure und der mineralischen Trockenheit perfekt zu Fischgerichten. Da er intensiver ist als etwa französische Sauvigon Blancs, kann er aber auch mit dem stark gewürzten Linsen-Eintopf mithalten. Diese Probierflasche bekommt sicherlich bald einen Nachfolger in unserem Weinkühlschrank 😉

Wenn’s schnell gehen muss und trotzdem taugen soll: Habt Ihr Standardrezepte? Oder wo holt Ihr Euch Eure Inspirationen, wenn nicht viel Zeit zum Blog-Surfen und Kochbücher-Wälzen bleibt?

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  1. Sandra aus München says:

    das mit dem nicht vor 19 Uhr nach Hause kommen kenne ich auch gut….und dann solte man einfach nicht noch länger als 20-30 Mi. in der Küche stehen bis zum essen, sonst wirds einfach zu spät und der Magen hängt auf den Knien…ich mache dann gerne einefach eine „Pfanne“ – das heißt einfach ohne Rezept, noch schnell ein bißchen Gemüse im Supermarkt, kaufen Reis oder Nudeln hat man eh immer daheim und dann brate ich das Gemüse, koche nebenbei die Pasta/ Reis und dann kommt einfach alles in eine Pfanne – Soße entweder tomatig oder auch mal scharf asiatisch mit Kokosmilch und Ingwer oder eher sahnig, etc….ist immer lecker.
    Oder Suppen lieben wir auch am abend und gehen schnell…..oder erst diese Woche gegessen: ein schnelles Ratattouille und dann einfach Ziegenfrischkäse oben drüber bröseln und Baguette dazu!
    LG, Sandra

    1. Yummy. Das mit dem Ratatouille und Ziegenkäse klingt ja lecker. Solange das Gemüse noch knackig ist, kann ich’s mir auch gut vorstellen. Ich liebe ja auch Schafskäse im Ofen gebacken mit Oliven, gewürfelten Tomaten und Peperoni. Dauert auch nur max. eine halbe Stunde. Ach, und schon hat man wieder Hunger 🙂

  2. Wulf E. Buhre says:

    Sehr interessante Web Seite!

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