German Abendbrot Häppchen

Seit Wochen liegt dieses Foto in der Mediathek und wartet auf Veröffentlichung:

Ich LIEBE Brausestäbchen. Auch wenn ich genau weiß, dass das der größte Schrott ist. Aber manchmal überrascht mich der bEdW mit einem Tütchen vom Hauptbahnhof oder kauft ein paar auf der Auer Dult. Von Zeit zu Zeit machen einen solche Sachen einfach glücklich… Meine Schwester ist beispielsweise im Frankfurter Nordend zum Büdchen gegangen und hat „Für 2 Mark Scheißdreck“ bestellt. Das waren dann weiße Gummimäuse, Leckmuscheln, saure Schnüre usw. Aber mit so einem Tütchen voll „Scheißdreck“ (sorry, aber kein Wort passt hier besser!) werden Erinnerungen an Sommernachmittage im Schwimmbad, Kirmes-Besuche und verbotenerweise veruntreutes Taschengeld für die Jugendherbergsfahrt wach. Wie geht Euch das? Auch mal eine kleine Sünde begehen und Mist am Kiosk kaufen? Was macht Euch willenlos und kindermäßig glücklich?

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Zorra hat neulich ihre Schürzenkollektion vorgestellt. Dazu wollte ich noch ein Bild meiner Ma beisteuern, das ich an Weihnachten gemacht habe.

Die Schürze stammt aus der Jamie Oliver Kollektion und wurde ihr von meiner Schwester geschenkt. Natürlich hatte ich während der kompletten Weihnachtsgans-Esserei den entsprechenden Song von Prince im Kopf. Nicht gerade die passende Weihnachtmelodie…

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Eigentlich dachten wir, dass man mit Cabernet Sauvignon und Syrah nix falsch machen kann. Aber der Aussieres von Hawesko war etwas enttäuschend.

Ziemlich flach und langweilig. Für 7,90 Euro haben wir schon nettere Alltagsweine entdeckt. Der Rest der Flasche landet wahrscheinlich im Kochtopf, denn wirklich schlecht war sie keinesfalls. Nur eben… langweilig…

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Wenn man wie ich neulich drei Tage lang mit Magen-Darm-Grippe im Bett lag und sich nur mit Fencheltee und der Gala (!) über Wasser gehalten hat, ist die erste „richtige“ Nahrung immer so gut, als wäre es das allerbeste Essen der Welt. Zur schnellen Genesung hat der bEdW Kartoffelpüree gemacht und mit kleingehacktem Schnittlauch sowie Röstzwiebeln verfeinert.

Nicht fehlen dürfen natürlich etwas Butter und Muskatnuss. Wie gesagt: nach 3 Tagen Fencheltee (aber auch sonst!) das absolut Leckerste auf der ganzen Welt 🙂

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  1. In selbstgemachtes Erdäpfelpüree könnt ich mich auch reinsetzen. Ich mach’s nur viel zu selten, sonst ess ich den ganzen Topf leer. 🙂
    Zum Glück bin ich kein Naschjunkie, mit Schoki, Gummizeugs & Co kann man mich jagen. Dafür werd ich bei all dem salzigen Zeugs schwach und die sind ja aus ernährungstechnischer Sicht auch nicht viel besser…

  2. Brausestäbchen gehören zu meinen absoluten Favorits! Und Popcorn…..aber nur selbstgemacht und salzig! Zahlreiche schwarzverbrannte Töpfe in WG-Küchen und bei verflossenen Freunden pflasterten meinen Weg auf der Suche nach der perfekten Öl-Temperatur-Zeit-Mischung bei der Popcorn-Zubereitung. Aber jetzt bin ich def. Popcorn-Expertin 🙂

  3. –Brausestäbchen, da werden wirklich Kindheitserinnerungen wach-

    Als ich mein Metroausweis bekommen hatte, habe ich mir gleich mal so eine Gastro-Großpackung Brausestächen gekauft. Und ich muss sagen, aus den kleinen Papiertütchen vom Büdchen haben sie besser geschmeckt…

    Die Schürze ist übrigens der Knaller. Da habe ich schon ein Geschenk zum Muttertag!

    Grüße

    -timekiller-

    1. Stimmt, so gut wie in der Kindheit und vom kleinen Taschengeld bezahlt schmecken sie heute nicht mehr. Aber als kleiner Liebesbeweis zwischendurch funktionieren sie bei mir immer noch. Gibt’s nicht ein Lied, das das so ähnlich einfängt: „Dieses Kribbeln im Bauch, das man nie mehr vergisst. Wie wenn man zu viel Brausestäbchen isst…“

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