Nachgekocht: Rote Bete-Meerrettich-Terrine nach Arthurs Tochter

Die Terrine aus Meerrettich-Creme und gelierter Roter Bete lässt sich prima vorbereiten und macht viel her. Auf einer speckigen Feldsalatsauce bringt sie Farbe ins winterliche Grau!

Dieses ganze Internet-Food-Blog-Dingens mag ich vor allem wegen der unendlichen Inspirationen, die ich von anderen Foodbloggern geliefert bekomme. Bereits zum zweiten Mal war die edle Terrine a la Arthurs Tochter der Star an Heiligabend:

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Ich halte mich sklavisch an Astrids Rezept, denn es ist absolut gelingsicher. Lediglich ein Lorbeerblatt hat sich in unsere Rote Bete-Marinade verirrt, etwas mehr Chayennepfeffer und ein halbes Blatt mehr Gelatine in die Meerrettichmousse.

Natürlich ist die Terrine eines Heiligabend-Menüs würdig. Aber sie ist so gut vorzubereiten, dass sie auch für sich alleine mit etwas Baguette ein leichtes Abendessen ergibt.

Und dann ist da noch das Battle zwischen Astrid und mir was die Farbe der Meerrettichmousse anbelangt: Wenn Ihr die Terrine morgens zubereitet, jede Schicht schön gelieren lasst und am gleichen Tag esst, bleibt die Mousse-Schicht schön weiß.

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Wenn Ihr sie – wie wir – erst einen Tag später esst, verliert sie nichts an ihrer Fluffigkeit. Die Rote Bete färbt aber die Mousse leicht rosa. Das passiert auch, wenn Ihr die Gläser zum besseren Stürzen leicht anwärmt. Denn dann wird das rote Gelee leicht flüssig und färbt – Ihr ahnt es?! – die Mousse beim Stürzen rosa. Wer also auf Nummer sicher gehen will, ölt die Gläser innen etwas ein, damit es besser flutscht. So müsst Ihr nichts anwärmen und die Mousse bleibt weiß. Oder Ihr spart Euch ganz die Stürzerei und serviert die Terrine zum Löffeln im Glas. Trick 17 😉

Wir lieben diese Terrine – ihre Farben, die Konsistenz, die erdige Bete, das scharf-säuerliche Mousse, die gute Zubereitungsweise und dieses affenscharfe Feldsalatsößchen. Leute, ich kann Euch nur empfehlen: Macht! Diese! Terrine! Für mehr Farbe im Winter…

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  1. Ingrid O. says:

    Rote Bete und Meerrettich – eine ideale Kombination!

    Zum Löffeln – ich hatte einmal eine „Löffeleinladung“ da gab’s alles zum löffeln aus Tassen, Förmchen und Gläsern. War ein Gag und hat Spass gemacht könnt ich eigentlich wieder einmal machen……Idee!!!! Danke!

    1. Das ist wirklich eine tolle Idee. Man braucht „nur“ jede Menge Gläser und Löffel 🙂

    2. PS: Was gab es denn alles?

      1. Ingrid O. says:

        …soweit ich mich noch erinnern kann

        einen Salat aus grünen Bohnen – geschnibbelt – mit etwas Käse und Dinkelkörnern

        die Suppe war ein Radieschensupperl auf Kartoffelbasis mit Radieschenkeimlingen

        Hauptgericht war ein Ragout (ich glaub, es war Pute sehr klein gewürfelt mit Paprika….) auf Kartoffelstampf mit Käse kurz überbacken (für meinen VegetarierSohn war Spinat auf Kartoffel und obendrauf ein Ei – im Rohr bis das Eiweiss gestockt war -gibts für ihn öfter)

        und das Dessert ein Triffle.

        Ist schon eine Zeit her. Aber als mein Mann nur noch löffeln konnte, gabs da öfter ein Löffelgericht. Oft aus Hackfleisch – das kann man ja wie jedes andere Ragout zubereiten und in einer grossen Tasse mit Henkel…

  2. Die Farbe ist wirklich großartig! Ich merke es mir mal fürs nächste Diner-Date vor 🙂

    1. Das ist wirklich eines Dinner Dates würdig. Natürlich ist die Vorbereitung nicht ohne. Aber es ist so ein hübsches Gericht und schmeckt so himmlisch leicht und trotzdem würzig. Genial!

  3. Danke für das schöne Kompliment, liebe Julia!
    Ich grüble ja wirklich jedesmal über Dein strahlendes Weiß, auch meine Schichten haben stets Ruhe zum Durchgelieren. Ich glaube, dass es an der verringerten Gelatinemenge bei mir liegt. Ich möchte immer, dass die weiße Creme wirklich sehr mousseartig ist, das geht halt auf Kosten der Farbe, bzw. das Rot der Bete sickert dann eher durch.

    Vor einiger Zeit habe ich mal 100 Elchgläser dieser Terrine für ein flying dinner zubereitet, da kam als letztes die giftgrüne Feldsalatsauce einfach obenauf. Da war auch ein optischer Knaller und die Gäste fanden es ganz toll. Also auch als Fingerfood gut zu gebrauchen 🙂

    1. Die letzte Terrine haben wir auch gelöffelt. Das ist einfach ein geniales Gericht. Und erst die Feldsalatsauce, nein, die SPECKIGE Feldsalatsauce macht das Ganze perfekt! Ich bin ein Groupie dieser Terrine 🙂

  4. OK, jetzt geht es ja nicht mehr anders. Ich hatte die Terrine letztes Jahr auch schon beäugt aber dann doch nie gemacht. Ich dachte mir schon dass die gut ist und dank Dir weiß ich es jetzt ganz gewiss!

    1. Bitte nachmachen! Die ist soooo gut!

  5. Die ist soooo sensationell gut. Danke für die Erinnerung, die will ich auch mal machen.

    1. Unbedingt! Der Aufwand (eigentlich ja nur die Vorbereitung. Der Kühlschrank erledigt den Rest!) lohnt sich wirklich!

  6. Oh Mann, jetzt muss ich das wohl auch mal probieren. Wenn die Empfehlung gleich im Doppelpack und auch noch mit solch toller Aromenkonsistenz daher kommt …

    1. Jajajajaaaa! Ausprobieren!! Du wirst nicht enttäuscht!

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