Hot Chili Salsa: Must-Have für’s BBQ I

Der Sommer macht gerade ein kleines Päuschen. Aber wer weiß schon, ob er nicht noch mal tief Luft holt und uns einen herrlichen Altweibersommer beschert, bevor er den Staffelstab dann an seinen Bruder, den goldenen Herbst weitergibt? Wir haben also noch reichlich Zeit zum Grillen. Das lasse ich mir auch nicht von dreisten Wespen oder früher Dämmerung madig machen.

Deshalb werde ich Euch diese Woche auch noch 2 Dips zum Grillen vorstellen, die uns diese Saison schon manchen Grillabend verschönert haben. Unsere Gäste waren mindestens ebenso begeistert wie wir – deshalb will ich Euch unsere beiden Favoriten auch nicht vorenthalten:

Hot Chili Salsa und Madras Curry Dip (letzteren gibt es am Donnerstag im Blog. Stay tuned!)

Ladies and Gentlemen, please welcome Hot Chili Salsa!

Früher nannten wir es Grillabend. Jetzt BBQ – also Barbecue. Das hört sich nach Strand und Hamptons an – nicht nach Kleingartenverein und Wanne-Eickel.

Auch kommt längst nicht mehr nur Wurst mit Kartoffelsalat auf den Tisch – es müssen schon Kobe-Rind-Burger sein und und Süßkartoffelchips. Auch schnödes Ketchup hat ausgedient. Wer das nicht ohnehin selber macht, rührt am besten noch weitere Dips, Relishes und Chutneys an. Auch ich bin nicht ganz frei von dieser Eitelkeit und habe einige BBQ-Beilagen und -Saucen in diesem Blog veröffentlicht. Das Kasundi beispielsweise, ein scharfes indisches Tomaten-Relish ist der 3. Hit der Saison!

Ist ja aber auch lecker, macht Spaß und macht aus jedem Grillabend etwas ganz Besonderes. (Und ich weiß, was drin ist. Gaaaaanz wichtig, wenn man sich mal die Zutatenliste auf so manchen Fertig-Saucen durchliest…)

Here she comes: Hot Chili Salsa:

Salsa

Für eine Portion, die an einem Abend weggeputzt werden kann, benötigt Ihr folgende Zutaten:

5 große, saftige Sommertomaten, wie sie jetzt auf dem Wochenmarkt zu haben sind (alternativ: 1 Dose gestückelte Tomaten)

1 rote Zwiebel, geschält und fein gewürfelt

2 Knoblauchzehen

1 Habanero-Chili (oder 2 Vogelaugenchilis – wer es weniger scharf mag, nimmt weniger)

Salz, Pfeffer

1 EL Tomatenmark

1 TL Honig

1 EL Olivenöl

10 Blätter Thai-Basilikum

Küchenzubehör: Topf, Kartoffelstampfer oder Pürierstab, ggf. Gummihandschuh für die Chili

Zubereitungszeit: 30 Minuten

So geht’s:

Öl in einem Topf auf mittlere Temperatur erhitzen und darin die Zwiebelwürfel glasig garen. Knoblauch fein hacken und unterheben. Tomatenmark mit anbraten, bis Röstaromen aufsteigen. Das entzieht dem Tomatenmark die Säure. Währendessen die Tomaten würfeln, die Chili ebenfalls fein hacken. Honig über die Zwiebeln geben, Tomaten und Chili hinzugeben. Alles gut vermischen und auf mittlerer Flamme etwas reduzieren lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Ist die Salsa sehr sauer, noch etwas Zucker hinzugeben. Die Tomatenwürfel mit dem Kartoffelstampfer etwas zerstoßen oder mit dem Pürierstab einmal kurz reingehen. Es sollen noch Stücke übrig sein.

Wenn die Salsa etwas eingedickt ist und Ihr sie fertig abgeschmeckt habt, kann sie etwas abkühlen. Lauwarm schmeckt sie besonders gut. Kalt kommt die Schärfe noch besser heraus. Ihr könnt sie auch noch einmal vor dem Servieren aufwärmen, falls Ihr sie am Vortag vorbereitet. Dann zieht sie besonders gut durch. Ist die Salsa zu flüssig, einfach etwas abgießen oder noch mal aufköcheln.

Zum Schluss das Thai-Basilikum fein hacken und unterheben. Alternativ schmeckt auch Koriander sehr gut dazu.

Die Salsa ist ein Allroundtalent: Sie schmeckt als Dip zu Grillfleisch, als Topping auf Bruschetta, zu Nacho-Chips und Taco-Shells, oder als Sandwich-Spread und in Wraps.

Was serviert Ihr zum Grillabend zum BBQ?

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  1. Das klingt ja mal gut. Ich bin übrigens Weltmeisterin im Lesen von Zutatenlisten, verbunden mit anschließendem verständnislosem Kopfschütteln 🙂
    Unser derzeitiges Grill-Hobby sind Jalapeno-Poppers; also Jalapenos, gefüllt mit Käse und umwickelt mit Speck. Die letzten allerdings waren derartig scharf, dass ich ernsthaft darüber nachdenke, in Zukunft im Laden in jede Chili erst mal reinzubeißen, bevor ich sie kaufe 😉

    1. Oh, da musst Du mal erzählen, wie der Gemüsemann reagiert 🙂 Welchen Käse füllst Du denn ein? Das will ich unbedingt mal probieren. Ich liebe Scharfes!

      1. Ich mische meist Cheddar mit Frischkäse.
        Bin nicht sicher, ob ich da noch einkaufen darf, wenn ich mich so toll benommen habe….

        1. Oh, Cheddar liebe ich doch eh! Ich muss die Poppers also DRINGEND ausprobieren.

  2. Bei einem gemütlichen Grillabend gibts schon gerne mal eine Guacamole-Majonaise oder Kräuterbutter – natürlich selbstgemacht – zum Steak. Mangosenf schmeckt erstaunlich lecker zu Lammbratwürsten.
    Die Salsa wird auf jeden fall mal ausprobiert.

    Gruß Stefan

    1. Oh ja, Guacamole gibt es auch regelmäßig. Allerdings habe ich die dann für mich alleine – was ja auch nicht schlecht ist 🙂 Mangosenf klingt auch toll. Ich habe aktuell noch etwas Mango-Chutney – das passt ebenfalls hervorragend zu Gegrilltem.

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