Die DEFINITIV hässlichsten Kekse der Welt: Schokokekse mit Kirschen und Mandeln

Während ich bei der Limonen Tarte noch davon geschrieben habe, es handele sich VIELLEICHT um den hässlichsten Kuchen der Welt, bin ich mir diesmal sicher. No doubt about it! Hässlicher geht nimmer! Ich gebe das auch unumwunden zu. Mein Food-Blog ist ja kein Fake, sondern soll Euch zeigen, was in meiner Küche passiert. Und da geht mitnichten alles glatt.

Aber da jede Message niet- und nagelfeste Proof Points braucht, kommt gleich der Beweis. Achtung! Kinder unter 16 sollten sich das Bild nicht ansehen. Eltern haften für ihre Bälger Kleinen. Für Alpträume und Traumata übernehme ich keine Verantwortung. Ich habe Euch gewarnt.

Seid Ihr bereit?

Sicher?

Achtung!!

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Zartbesaitete sollten JETZT ihre Augen schließen und zum Rezept scrollen.

Do not cross this paragraph!

Selber Schuld!

Ich hab Euch gewarnt. Und ja, auch ich hatte Assoziationen, die mit Verdauung von gassigehenden Haustieren und Schneefall zu tun hatten.

Aber ich verspreche Euch: Die Dinger schmecken echt lecker! Vor allem nach ein paar Tagen in der Keksdose.

Ausschlaggebend sind wie immer feine Zutaten. Ich hatte beispielsweise 75% Schokolade aus Ghana, die mir vom Wiesbadener Schokoladenlädchen Xocoatl empfohlen wurde. Die Ausgabe lohnt sich. Denn die Schoki aus Ghana hat weniger Säure als die aus Südamerika. Sehr angenehm, da die Sauerkirschen ja auch noch Säure abgeben.

Wer sich trotz des abschreckenden Bildes dennoch traut, kann die Kekse ja mal nachbacken und schönere Fotos machen. Ich verlinke dann auch wie wild. Versprochen!

Zutaten für ca 30 Kekse:

150 gr Bitterschokolade (75%, geringe Säure)

250 gr gemahlene Mandeln

2 EL Mehl

1 gestrichener TL Backpulver

2 Eier

1 zusätzliches Eigelb

Eine Prise Salz

2 EL Vanillezucker

250 gr Puderzucker

125 gr getrocknete Sauerkirschen

So geht’s:

Die Bitterschokolade fein reiben und mit Mehl, Mandeln und Backpulver mischen. Die 2 Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Die insgesamt 3 Eigelb mit der Prise Salz, 150 gr vom Puderzucker und dem Vanillezucker verrühren.

Jetzt die Mandel-Schokoladen-Mischung mit dem Knethaken mit der Eigelbmasse verrühren und die Kirschen dazugeben. Dann den Eischnee vorsichtig unterheben und 30 Minuten kalt stellen.

Währendessen den Ofen auf 175 Grad vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die restlichen 100 gr Puderzucker in einen tiefen Teller geben.

Jetzt den Teig aus dem Kühlschrank holen und etwa walnußgroße Teigstücke zu runden „Frikadellen“ formen und in der Mitte eindrücken. Im Puderzucker wenden und auf das Backpapier legen.

Auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen.

Und dann sehen die Kekse hoffentlich besser aus als bei mir!

Credits: Das Rezept stammt aus einer Frauenzeitschrift, die ich beim Friseur (sic!) entdeckt habe. Leider weiß ich nicht mehr, welche es war, sonst würde ich verlinken. Die Idee stammt also nicht von mir. Die hässlichen Fotos schon!

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  1. Ich kichere vor mich hin…. Ich habe aber selbst schon mal Cookies mit ähnlichem Inhalt und Zutaten gebacken, die waren dann unglaublich köstlich. Und wie es eben so ist mit Assoziationen: Ich kann da also nichts schlimmes sehen, sondern nur einen Schokoballen, der für mich nicht „roadkill“ sondern „chocolate overkill“ schreit. 🙂

  2. Hihi… genau die Plätzchen habe ich auch schon gebacken, ich habe das Rezept aus einer „Lecker“, die Rezepte werden ja oftmals noch in der „Maxi“ zweitverwertet, wahrscheinlich hast Du es da gelesen. Bei mir sahen sie aber eigentlich ganz hübsch aus 😉

    http://schoenertagnoch.blogspot.de/2012/11/kirsch-mandel-cookies.html

    Und lecker sind sie auf jeden Fall!

    Viele Grüße und schöner Tag noch,
    Juliane

  3. @Katharina Köstlich sind sie wirklich. Danke für die aufmunternden Worte! Außerdem muss man sie dann halt schneller wegessen und noch mal probieren…

    @Juliane Na, herzlichen Dank! 😀 War wohl tatsächlich die Maxi. Die lese ich nämlich nur beim Friseur. Ich wage einfach einen 2. Versuch!

  4. Ich find die kleinen „Häufchen“ eigentlich gar nicht soooooo hässlich, ich würds auf jeden Fall essen.
    Lachen musst ich trotzdem über Deinen Post :-))

  5. Na die sind ja hübsch 😉 Herrlich dein Post!

  6. @pimpimella Lachen ist auch das Beste, was man mit (optisch) verunglücktem Essen machen kann. Schön, dass ich Dich mit meinem Post zum Lachen gebracht habe!

    @Em Danke Dir!

  7. Hahaha…irgendwie hast du ja recht…Mut zur Hässlichkeit (wobei sie ja lecker sind, wie du sagst…also hier zählen quasi die inneren Werte). Ich glaub, ich hätte irgendwie versucht, die Dinger in schöne Förmchen zu setzen oder einen Teil vom Foto wegzuschneiden…

    1. Ha! Photoshop kann ja jeder 🙂 Das mit den Förmchen hätte mit dem merkwürdigen Teig nicht funktioniert. Oder meintest Du hinterher? Wie gesagt: Getrickst wird nicht. Lieber backe ich sie noch mal und vermeide die Anfängerfehler vom ersten Versuch!

  8. Bei den Zutaten *kann* das ja nur gut schmecken. Deine Schokolade wartet hier immer noch auf ihre Verwendung. Wobei die Menge wundersamer Weise jedes Mal abnimmt, wenn ich dran vorbeigehe…echt (fast) zu gut, um damit zu backen.

    1. Quatsch! Die Linsen sind zum Backen da. Und Du kannst sicherlich was Zauberhaftes daraus machen.

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