Zum 2. Advent: Brownies á la OhhhMhhh…

Steffi vom wunderbaren Food- und Designblog Ohhh…Mhhh hat seit einiger Zeit eine Kolumne in der WELT Kompakt, in der sie „kompakte“ Rezepte vorstellt. Am Freitag bin ich zufällig über ihr Rezept zur Resteverwertung von Schoko-Weihnachtsmännern gestolpert: herrlich sündige Schoko-Brownies mit Wildpreiselbeeren. Ohhh…Mhhh…

Für einen Advents-Brunch genau richtig! Ich habe Steffis Rezept noch um etwas Zimt und Piment erweitert und statt einem Schoko-Nikolaus „normale“ Vollmilchschokolade sowie etwas Bitterschokolade mit Cranberries genommen. Ansonsten habe ich mich sklavisch (!) an die Vorgabe gehalten, da ich ja keine routinierte Bäckerin bin, und danke Steffi ganz herzlich für ein gigantisch leckeres Rezept. Die Brownies sind der Hammer.

Hier die Zutatenliste (inkl. meiner kleinen Abänderungen)

125 gr Schokolade (Weihnachtsmann, Vollmilch oder gemischt nach Geschmack)

300 gr Zucker

125 gr Butter

4 Eier

100 gr Mehl

1 TL Backpulver

200 gr Wildpreiselbeeren

1 TL Zimt

1 Prise Piment (i.e. Nelken-Pfeffer)

Das braucht man noch: Puderzucker, Backpapier, Backform oder mittelgroßes Blech

So wird’s gemacht:

Den Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen (für Gas empfiehlt Steffi Stufe 2), Backform mit Backpapier auslegen und über den Rand hängen lassen, um den Brownie-Teig am Ende besser herausheben zu können. Schokolade zerbröckeln und mit Butter zusammen in einer Metallschüssel im Wasserbad langsam und unter Rühren schmelzen. Währendessen Eier, Zucker, Mehl, Backpulzer und Gewürze mit dem Mixer gut germixen. Die Butter-Schoko-Masse sowie die Hälfte der Preiselbeeren in den Teig geben und gut verrühren. Den Teig in die Backform geben und die restlichen Preiselbeeren tropfenweise auf die Teigoberfläche geben und mit einem Löffel oder Hölzchen auseinanderziehen, bis der Teig mit Schlieren von Preiselbeeren durchzogen ist. Auf der mittleren Schiene des Backofens etwa 20 Minuten backen. Wenn sich nach 15 Minuten schon eine leichte Kruste bildet, kann man den Teig ggf. schon aus dem Backofen holen, da er in der Mitte schön knatschig sein soll.

Abkühlen lassen, in Quadrate schneiden und zum Schluss mit Puderzucker bestäuben.

Die Brownies eignen sich auch, falls man eingeschneit ist und über Wochen nicht gerettet werden kann. Ich glaube nämlich, dass jedes einzelne Brownie-Quadrat mehr Nährwerte hat als eine komplette Weihnachtsgans. Aber sie sind soooo lecker! Vor allem die Preiselbeeren geben den Brownies eine leicht säuerliche Frische! Ein tolles Rezept für die komplette Weihnachtszeit – und eine wunderbare Recyclingmöglichkeit für die vielen Schokoweihnachtsmänner…

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  1. Endlich mal ein Rezept ohne Nüsse und Mandeln!!! (Allergien) Das wird ausprobiert. Gleich nächste Woche, werde berichten.

    1. Oh ja, unbedingt! Freue mich drauf!

  2. Oh wie toll Julia, das ist ja auch eine Spitzenidee, die noch aufzupimpen! Das bringt mich auf eine Idee: ich habe hier noch eine Schokolade mit rotem Pfeffer, die ich nicht pur essen mag. Die könnte man auch noch toll reinmixen… Mhhh! 🙂
    Ich wünsche dir einen schönen Start in die Woche!
    Alles Liebe,
    Steffi

  3. Getested und für überragend lecker befunden! Die besten Brownies.

  4. Es müsste so eine Art Kalorienverfassungsschutz geben! Dieses Werk gehört auf jeden Fall auf den Index! Ich habe die Zuckermenge „drastisch“ reduziert, auf 250 Gramm und die brownies auf den Schrank gestellt. Hilft nichts, jetzt hab ich sie wieder herunter geholt. Sind die lecker!!!

    1. *lol* netter versuch – das mit dem schrank. aber die sind einfach zu lecker! trotzdem würde ich die zuckermenge beim nächsten mal auch reduzieren. werden die dann trotzdem was? oder muss ich die menge durch was anderes ersetzen? ich bin doch noch neu im back-business und habe immer einen heidenrespekt vor den mengenangaben…

  5. Ich habe sie heute nochmal nachgebacken, sie sind auf recht unheimliche Weise verschwunden. Habe heute 230g Rohrzucker genommen, geht genauso. Bis 200g kann man sicher runtergehen, ohne dass sich die Konsistenz verändert. Ich probiere auch nicht gern lange herum und halte mich immer an die Angaben, aber etwas weniger Zucker ist immer gut fürs Gewissen 😉

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