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3.9.2010 von Julia.
München ist die Stadt der “Zug’roasten”. Hier treffen sich Menschen aus allen Himmelsrichtungen - sei es aus Liebe oder wegen des Jobs. Und manche Verbindungen, die man in den Jahren geknüpft hat, halten auch Job- oder Partnerwechsel aus. Manchmal sitzt man dann zusammen und erinnert sich, welche Begebenheiten dazu geführt haben, dass sich die Wege kreuzten… Keine Angst, ich werde nicht sentimental. Aber bei gutem Essen und einem schönen Glas Wein kann man schon mal zum Nachdenken kommen. Und Caro, unser gestriger Besuch ist eben - wie wir auch - zug’roast und hat durch viele schöne Zufälle unsere Wege gekreuzt.
Deshalb wurden die Spaghetti Carbonara auch zur Caro-nara. Denn Caro hatte viel und Spannendes zu erzählen. Deswegen musste sie diesmal auch nicht kochen (ihr unglaubliches Lasagne-Rezept wird trotzdem an dieser Stelle mal gepostet werden!). Stattdessen - und weil Pfifferling-Zeit ist - hat der bEdW gleich ein Pasta-Duo gezaubert. Was das alles mit Rainer und Danielle zu tun hat? Das sind zwei alte Freunde aus Italien, die dem bEdW Gott sei Dank dieses Rezept und eines für das weltbeste Bolognese-Ragout verraten haben. Und obwohl Rainer leider schon lange nicht mehr lebt und ich ihn nie kennenlernen durfte, denken und sprechen wir oft von ihm. Spätestens bei der nächsten Pasta-Session.
Zutaten für die Carbonara für 2 gute Esser (oder für 3, wenn es ein Pasta-Duo gibt):

2 Eier (komplett)
3 Eigelb
ca. 250 gr geräucherter Bauchspeck
geriebener Parmesan (eine Männerhand voll - tolle Mengenangabe, ich weiß. Aber der bEdW wiegt halt nie irgendwas und kocht frei Schnauze)
Muskatnuss, Salz, Pfeffer, Spritzer Olivenöl,
optional: 50 ml Sahne

So geht’s:
Schwarte vom Bauchspeck entfernen und in kleine Bröckchen würfeln. Eier verkleppern, mit Parmesan, Gewürzen und eventuell Sahne zu einer homogenen, nicht zu flüssigen Masse verrühren. Falls es sehr flüssig ist, noch etwas Parmesan zugeben. Ist sie eher breiig, kann man mit einem Schluck Sahne verdünnen.
Speckwürfel in einem Spritzer Olivenöl langsam aber kross ausbraten. Die Würfel sollen richtig knusprig aber nicht zu hart sein. Spaghetti in der Zwischenzeit al dente kochen und in eine vorgewärmte Schüssel geben. Jetzt die Ei-Käse-Masse drübergießen und sofort unterheben. Speckwürfel dazu und noch mal alles mischen. Sofort (!) servieren!
Hinweis vom bEdW: Alle Rezepte reden immer davon, dass die Carbonara nicht stocken und flockig werden soll. Allerdings ist es gerade besonders lecker und wir sind immer ganz heiß auf die zweite Portion, die meist schon nicht mehr ganz so “glitschig” ist. Aber das ist Geschmackssache und lässt sich kaum verhindern, wenn man nicht alles auf einmal serviert.
Zutaten für die Pfifferling-Pasta:
250 gr Pfifferlinge
1 Zwiebel
Petersilie
Weißwein
Ein Schluck Sahne oder Sahneersatz
Salz, Pfeffer
So geht’s:
Zwiebel schälen und hacken. Pfifferlinge in Mehlwasser kurz schwenken und schnell auf Küchenkrepp abtrocknen (wenn sie sauber sind, reicht es auch, sie mit einem feuchen Küchenkrepp abzuputzen - unsere waren aber extrem erdig). Zwiebel in etwas Öl anschwitzen. Pfifferlinge dazugeben und bei nicht zu geringer Temperatur 3-4 Minuten anschwitzen. Alles mit etwas Weißwein ablöschen, reduzieren lassen und mit einem Schluck Sahne geschmeidig machen. Gehackte Petersilie unterheben. Salzen, Pfeffern. Pasta in die Pfanne geben, alles miteinander vermischen - fertig.

Für etwas Frische hat ein ganz einfacher Tomatensalat gesorgt, weil es momentan einfach wunderbar aromatische Tomaten in allen Variationen gibt. Die kommen bei uns fast täglich auf den Tisch!
Zu den beiden Pasta-Variationen hatten wir einen Wein vom Weingut Wehrhof aus Worms-Pfeddersheim. ”Floreat” ist ein in Barrique gereifter Cuvee. Die schöne Granatrote Farbe, kräftige Holz- und Tabaknoten und die Aromen nach Cassis und Kirsche machen ihn zu einem richtig schönen Herbst-Wein. Die Familie Egelhof beschreibt auf all ihren Etiketten, wozu ihre Weine besonders gut passen. Der “Floreat” geht angeblich besonders mit Waldpilzen (!) mit frischer Petersilie (!!!). Aber auch zu geräuchterter Forelle (die wir jetzt gestern nicht hatten).
Ein netter Service, wie ich finde. Auch wenn man sich nicht sklavisch an die Empfehlung auf dem Etikett halten muss. Aber gestern hat es zufälligerweise hervorragend gepasst! Eine tolle Rotweinüberraschung aus Deutschland!
Kommt Ihr auch über’s Essen (und dem Glas Wein!) zum Philosophieren? Denkt Ihr da auch manchmal an die vielen Wege, die sich zufällig kreuzen und die Begegnungen, die wir aus unbekannten Gründen zu ganz bestimmten Zeitpunkten haben? Oder wird man im beginnenden Herbst einfach sentimental? Lasst doch mal hören…
Ohjeh, fast unterschlagen: Caro hatte uns wunderbare Bio-Himbeeren mitgebracht, die es zum Nachtisch mit etwas Vanillejoghurt und einem Schuss Amaretto fast ganz pur gab - und uns endgültig satt und glücklich gemacht haben!
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27.8.2010 von Julia.
“Griechischer Abend?” - Das war die SMS, die ich nach einem sehr langen, sehr intensiven Tag vom bEdW bekam. Wie könnte man da anders drauf antworten als mit “Ja, klar!”?
Als ich dann endlich zu Hause war (man, war das schwül gestern!) gab es einen wunderbar frischen Salat Griechenland Style mit Eisbergsalat, Gurken, Tomaten, grünen Peperoni, Oliven, Feta, roten Zwiebeln und einem leckeren Dressing aus Zitronensaft, Olivenöl, einer Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, Teil einer lediglich pikanten Chilischote.
Dazu hatten wir wunderbar knuspri-würzige Keftedes - griechisch gewürzte Fleischbällchen.
Zutaten:
250 gr Hackfleisch
Ein verkleppertes Ei
20 gr Semmelbrösel
eine kleine gehackte Zwiebel
Petersilie und Minze - beides fein gehackt
Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Salz
Mehl zu Bestäuben, Öl zum Anbraten und Zitrone zum Servieren
So geht’s:
Eine Mischung herstellen aus Ei, Semmelbrösel, Zwiebel, Hack, 2 EL Zitronensaft und den gehackten Kräuter. Mit Salz und PFeffer ordentlich würzen und zu mittelgroßen Fladen formen. In Mehl wenden (es sollte nicht zu viel hängen bleiben) und im Öl heiß anbraten. Das dauert 2-4 Minuten pro Seite und hängt von der Dicke der Fleischbällchen ab. Aus der Pfanne nehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Zitronenachteln servieren. (Weil ich so Hunger hatte, habe ich nicht viel Zeit auf ein ansprechendes Foto verwendet…hihi…Aber lecker war’s!)
Aus Zeitgründen gab es kein hausgemachtes, sondern ein gekauftes Tsatsiki. Das schmeckte aber ganz herrlich zu den Keftedes und sollte unbedingt auf dem Tisch stehen. Wenn man es nicht selber machen kann, ist das von Apostels (Edeka und Rewe) oder von Gut&Günstig (Edeka) ein vertretbarer Convenience-Ersatz (wobei das von Apostels weniger Zusatzstoffe hat und deshalb mein Favourite ist).
Eigentlich war schon ein griechischer Rotwein kalt gelegt. Aber bei dem Wetter war uns das immer noch zu heftig. Deswegen gab es ein Glas eines fruchtigen spanischen Rosés, der (wie ich gerade gelesen habe) zu den besten Rosès weltweit gehört. Aha. Mir hat er ausgezeichnet geschmeckt. Aber unter den Top3? Für einen Preis von 5,50 Euro aber durchaus mal einen Test wert. Gut gekühlt war er jedenfalls perfekt zu unserem südländischen Essen und ein angenehmer Abschluss eines schwül-heißen Tages.
Wie habt Ihr zuletzt einen heftigen Tag ausklingen lassen? Kann ein leckeres Essen die Batterien wieder auffüllen? Oder macht Ihr lieber Sport, geht ins Kino oder führt ein langes Telefonat mit der besten Freundin?
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13.8.2010 von Julia.
Es ist Mitte August und ich sitze in der Strickjacke vorm Laptop. Geht’s noch? Da hilft nur, das beste aus der Situation zu machen - beispielsweise mit einem Abendessen, dass nicht unbedingt sommerlich ist. Nach Feierabend lasse ich gerne auf dem Viktualienmarkt ein bisschen die Seele baumeln und hole mir Anregungen (und Appetit!). Heute gab es wunderschöne Pfifferlinge (Reherl in Bayern - und nein, das ist KEIN Wildgericht. Ich habe den Fehler einmal gemacht :)), weshalb der beste Ehemann der Welt spontan Kartoffelrösti mit Pfifferlingen auf die heimische Speisekarte setzte.
Zutaten für die Pfifferlinge:
ca. 300 gr kleine Pfifferlinge
gehackte Petersilie
gehackter Knoblauch
gehackte Zwiebeln
ein Schluck trockener Weißwein
etwas Sahne oder Sahneersatz
Salz, Pfeffer, Spritzer Zitrone
Für die Rösti:
rund 400 gr mehlig kochende Kartoffeln
2 verquirlte Eier
2 EL Mehl
1/2 TL Backpulver
gehackter Schnittlauch
1-2 Frühlingszwiebel
Je nach Geschmack: 1/2 geraspelter Zucchino
Salz, Pfeffer, Muskat
Und so geht’s.
Für die Rösti Kartoffeln schälen, raspeln und unter kaltem Wasser auswaschen, in einem Sieb abtropfen lassen. Sie sollten möglichst trocken sein. Verquirlte Eier, gehackte Frühlingszwiebeln, Zucchini mischen und ordentlich würzen (die Masse “schluckt” eine Menge!). In einer großen beschichteten Pfanne (etwas Öl schadet nicht) die Masse in 2-3 Röstis möglichst flach pressen und von beiden Seiten bei nicht zu heißer Hitze anbraten. Die rohen Kartoffeln müssen garen und sollten außen nicht verbrennen. Also Zeit lassen!
Die Rösti können nach und nach gebraten und im vorgeheizten Backofen aufgehoben werden, bis die Pilze gut sind. Die macht man so:
Pilze vom gröbsten Schmutz befreien, aber nicht waschen! Wenn sie stark verschmutzt sind, kann man Wasser mit viel Mehl vermischen und die Pilze kurz durchschwenken. Das bewirkt, dass das Mehl zwar den Schmutz von den Pilzen abribbelt, aber das Wasser nicht in die kleinen Dinger eindringt.
In einer Pfanne Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen, Pilze dazu geben und bei nicht zu heißer Hitze schonend garen lassen. Ablöschen mit einem Sprizter Weißwein und eindampfen lassen. Mit etwas Sahne (-ersatz) aufgießen und eindicken lassen. Würzen mit Salz, Pfeffer, einem Spritzer Zitronensatz. Zum Schluss Petersilie drüber geben.
Beides auf vorgewärmten Tellern servieren, da die Pilze schnell kalt werden.
Dazu gab es mal wieder eine etwas ungewöhnlichere Flasche: Ein 2004er Vaeni Xinomavro Naoussa, also ein Roter aus Griechenland. Geordert wurde der auf eine Empfehlung des “Weinlakais”, der auf stern.de besondere Weine zu guten Preis-Leistungs-Verhältnissen vorstellt, und bei unserer letzten Weinprobe mit einem Monastrell schon für eine echte Überraschung gesorgt hatte. Bestellt hatte ich den bei www.shop-kreta.de, die zwar von dem Ansturm etwas überfordert waren und erstmal Flaschen aus Griechenland nachordern mussten. Allerdings habe ich selten einen so freundlichen Kundenservice erlebt, der immer erreichbar war und schnell antwortete, wenn das German Abendbrot ungeduldig wurde
Der Beschreibung zum Wein kann ich eigentlich nichts hinzufügen, deswegen lest Euch durch, was der Weinlakai geschrieben hat. Vor allem kann man nicht genug betonen, dass die Flasche 3,99 EUR kostet, was der Wein absolut wert ist! Tipp: Ruhig etwas atmen lassen, das nimmt die Tannine etwas zurück.
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12.8.2010 von Julia.
Unter der Woche muss es meist schnell gehen. Der Arbeitstag ist lang, der Magen leer - und wenn sich dann noch spontan lieber Besuch ankündigt, muss zudem noch improvisiert werden. (Was aber ganz toll ist, weil das oft die schönsten Abende werden!)
Perfekt dafür ist und bleibt Pasta. Nudeln machen glücklich! E basta!
Unsere liebe Freundin Konny hatte einige Tage südfranzösisches Flair genossen und war entsprechend begeistert, dass es warm genug war, um auf dem Balkon zu essen, zu klönen und bei einem Glas Rosé von der Provence zu schwärmen. Hach…
Pasta-Rezept auf die Schnelle und trotzdem gut: Frutti di mare con pomodori arrabiata (also eigentlich 3 Pasta-Klassiker in einem Gericht :))
Zutaten:
2 getrocknete Chilis
1 Knoblauchzehe
1 EL Tomatenmark
Olivenöl, Pfeffer, Salz, Zucker
2 Dosen Tomaten
Frutti di Mare (oder Shrimps) aus dem Tiefkühlfach
gehackte Kräuter (heute: Basilikum und Thymian)
500 gr Spaghetti (für 3 sehr hungrige Esser und mit Restportion für die Mittagspause am nächsten Tag).
So geht’s: Chilis rebeln, Knobi hacken und beides in Olivenöl anschwitzen. Tomatenmark ebenfalls anrösten (nimmt die Säure aus dem Ganzen). Jetzt die Dosentomaten zugeben und einköcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer (Achtung! Erst abschmecken, ob es den noch braucht), Salz und Zucker (ebenfalls für die Säureverträglichkeit) würzen.
Zwischenzeitlich die Spaghetti aufsetzen. Ca. 3 Minuten bevor diese gar sind, die (aufgetauten!) Frutti di Mare zugeben und vorsichtig köchelnd garen.
Nudeln abgießen und entweder in die Sauce geben o. über die Nudeln geben. (Ich weiß, dass man EIGENTLICH die Pasta in der Sauce schwenkt. Aber falls man z.B. eine Sauce aufheben o. einfrieren möchte, ist das immer etwas schwierig.) Der beste Ehemann der Welt hatte zudem noch einen Salat (grün + Tomate) vorbereitet.
Dazu hatten wir einen sehr reellen und mit 3,- € unglaublich günstigen Rosé von Feinkost Spina aus Schwabing, der mit seinem Schmetterling auf dem Etikett auch noch optisch super zu dem lauen Sommerabend gepasst hat (ja, ich bin ein Mädchen und ich liebe schöne Weinetiketten!).
Spontaner Besuch an einem schönen Sommerabend! Was gibt’s dann bei Euch zu essen?
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10.8.2010 von Julia.
Nach dem Wochenende ist bei uns meist ein Sammelsurium an Lebensmitteln übrig, die einzeln kein Gericht ergeben aber trotzdem zu schade sind zum Wegwerfen: Ein Kräutersträußchen, das schon arg gerupft aussieht, aber noch Blätter hat, gekochte Kartoffeln, die übrig geblieben sind, Reste vom Frühstücksaufschnitt, Gemüse, das schon nicht mehr so schön aussieht aber noch einwandfrei ist… Wegwerfen ärgert mich jedesmal maßlos. Umso mehr freue ich mich über leckere Resteverwertung. (Und noch mehr darüber, wenn man nach einem heftigen Tag nach Hause kommt und der beste Ehemann der Welt schon mal mit dem Kochen loslegt, nachdem er ein Gläschen Rosé eingeschenkt hat :-))
Zum Beispiel: Omelette und Salat. Und ein Glas Rosé.
Unsere “Reste” waren:
2-3 kleine Kartoffeln (gekocht)
Zwiebel
Schinkenwürfel
rote Paprika
Schnittlauch, Petersilie, Basilikum
5 Eier
Frühlingszwiebeln
Pflücksalat
Tomaten
Den Salat waschen, Tomaten vierteln. Alles in eine Schüssel geben und Dressing schon mal vorbereiten. Ich nehme häufig weißen Balsamico, Olivenöl, Salz, Pfeffer und einen Löffel Senf. (Kann natürlich abgewandelt werden: Zitronensaft statt Balsamico macht’s griechisch, Kräuter geben Pepp, ein Löffel Joghurt für ein etwas geschmeidigeres Dressing…)
Für das Omelette: Zwiebeln, Kräuter, Schinken, Kartoffeln, rote Paprika in kleine Würfel hacken. Zwiebeln in einer beschichteten Pfanne anschwitzen, Kartoffeln zugeben, danach die Paprika. Zwischenzeitlich Eier verquirlen und mit Kräutern, Salz, Pfeffer würzen. Die Ei-Masse dann über das angeschwitzte Gemüse geben und bei mittlerer Hitze stocken lassen. Wenn die Masse auf dem Boden fest ist, vorsichtig am Rand lösen und einen großen Teller auf die Pfanne legen. Dann das Omelette auf den Teller stülpen und das Omelette umgekehrt wieder in die Pfanne geben (Unterseite ist jetzt oben).
Das Omelette ist fertig, wenn das Ei komplett gestockt ist und der Bräunungsgrad so ist, wie man es am liebsten mag. (Das Stocken funktioniert auch im Backofen - ich finde aber das Vorheizen zu umständlich).
Das Schöne ist natürlich, dass in einem Omelette auch jede Menge anderer “Reste” passen wie etwa Erbsen, Broccoli, Salami, geriebener Käse uvm. Erlaubt ist, was im Kühlschrank liegt und zum Wegwerfen noch zu schade ist.

Zu Omelette und Salat passt ein Glas gut gekühlten Rosés. Mein Sommer-Favorit ist 2009 Paul Mas Syrah Rosé von Jacques’ Weindepot. Durch die kräftige Syrah-Traube ist er für Pfannen- oder Grillgerichte ein leckerer Begleiter.
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8.8.2010 von Julia.
Leider nur noch am Sonntag, 8.8., lädt das Pfälzer Weinfest in den Hof der Münchner Residenz zu Verkostung, Pfälzer Schmankerl und Live-Musik. Wer aber noch nichts vorhat, sollte unbedingt vorbeischauen.
Etwa 6 Winzer aus der Weinregion Pfalz schenken eine breite Auswahl ihrer Erzeugnisse aus und bieten Gelegenheit, die Weine zu Abholpreisen zu ordern. Dazu gibt es Flammkuchen (traditionell mit Zwiebel und Speck oder griechisch mit Feta und Peperoni - allerdings mit 7-8 Euro auch nicht geschenkt!), Winzersteak-Semmel (5€), Brezn (1€) sowie verschiedene Wurstspezialitäten und natürlich Pfälzer Saumagen. Die Weine, die ab 0,1 l ausgeschenkt werden, kosten ab 2€/Glas. Unaufdringliche Jazz- und Dixieland-Musik im Hintergrund sowie das heute glücklicherweise mal laue Sommerwetter haben unseren Ausflug in die Pfalz perfekt abgerundet!
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6.8.2010 von Julia.
Als ich meine erste eigene Wohnung hatte - in Schwabing *seuftz* - war Philipp mein Mitbewohner, der ganz schnell zum Freund des Hauses wurde. Auch nach nach mehreren Jahren in Sendling haben wir uns zum Glück nicht aus den Augen verloren. Die Abende mit ihm sind immer kurzweilig, spannend, witzig und viel zu schnell vorbei. Obwohl eher Richtung Frankreich als - wie wir - nach Italien orientiert, hatte er keine Einwände gegen Steinpilz-Risotto und selbst importierte toskanische Weine.
Das Risotto hat der beste Ehemann der Welt gemacht, der in Sachen Risotto ein Naturtalent ist. Hier die Zutaten (sehr “frei Schnauze” und in den Mengenangaben durchaus variierbar).
Handvoll getrocknete Steinpilze (in heißem Wasser eingeweicht)
Schale frische Pilze (braune Champignons) kleingeschnitten
Knoblauch
2 große Schalotten
2 Handvoll Parmesan gerieben
ca. 250 gr Risotto-Reis
Gemüsebrühe
trockener Weißwein (wir hatten zuuuuuufällig den Touraine von Jacques’ offen :))
Salz, Pfeffer, Petersilie, Schnittlauch
Und so geht’s:
Zwiebeln und Knobi in Öl anschwitzen. Kompletten Reis zugeben. Unter ständigem Rühren anbraten, bis der Reis heiß wird (”glasig” steht immer in Kochbüchern und ist laut dem besten Ehemann der Welt totaler Schwachsinn: “Reis wird nicht glasig!”). Mit ordentlichem Schluck Weißwein aufgießen. Reduzieren lassen auf heißer Flamme. Mit dem aufgefangenem Wasser der eingeweichten Pilze (gibt super Aroma!) ergänzen, ständig weiter rühren, Brühe zugießen. Ständig rühren und reduzieren. Die eingeweichten Steinpilze hacken und zugeben. Rühren, rühren. Parmesan und frische Pilze hinzugeben. Rühren, rühren. Salzen und pfeffern und rühren, bis das Risotto die Konsistenz hat, die man mag. Wenn es zu fest wird, noch etwas Wein oder Brühe zugießen oder weiter reduzieren lassen, falls es zu flüssig ist. Im Zweifelsfall: rühren!
Auf dem Teller mit Kräutern garnieren und heiß servieren. Übriges Risotto im vorgeheizten Ofen warm stellen, damit es nicht zu schnell kalt und fest wird.
Wir haben für einen speziellen Abend mit einem lieben Freund noch Jakobsmuscheln in einer Pfanne in Öl angebraten (bei relativ starker Hitze sehr kurz). Und auf das Risotto gesetzt. Yummy!.
Zu den selbst importierten Steinpilzen aus der Toskana passen natürlich auch die entsprechenden Weine. Das Weingut Poderi del Paradiso kennt Ihr schon vom Post über den fantastischen Wein Mangiafoco. Heute haben wir vom gleichen Produzenten den Paterno II geöffnet, der - wie schon beschrieben - vom Feinschmecker ausgezeichnet wurde und mit 13,50 ein unglaublich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat. Das meinte sogar unser frankophiler Freund Philipp. Die Sangiovese-Traube ist und bleibt mein Favourite. Zur Auswahl hatten wir dann noch einen einfachen Chianti Colli Senesi von der Fattoria San Donato nahe San Gimignano. Bei Umberto und Federica haben wir schon öfter wunderschöne Urlaube verbracht. Den Wein (übrigens auch ein Wahnsinns-Rosato!) nehmen wir gerne mal in größeren Mengen mit, wobei wir im Kofferraum “Weinkisten-Tetris” spielen müssen
Gute Freunde, einfache Gerichte mit besten Zutaten, nette Gespräche und guter Wein - was braucht man mehr? Was ist Euer Rezept für einen Abend, der den Namen “Soulfood” verdient? Kann ein Gericht einen Kurzurlaub im Kopf starten und sind gute Freunde nicht sowieso das beste Rezept für einen schönen Abend? Was meint Ihr?
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3.8.2010 von Julia.
Es gibt Weinregionen, die einfach ein Schattendasein führen. Oder vielleicht einfach nicht das Gleiche in Marketing stecken können wie Bordeaux, Napa Valley oder Stellenbosch. So ging es in der Vergangenheit etwa auch Griechenland, was sich langsam zu ändern scheint. Zumindest ist das Santorin- und Kreta-Special im aktuellen Feinschmecker vielleicht ein Hinweis darauf. Immer noch unter “ferner liefen” werden allerdings die Weine aus Ungarn geführt. Umso besser, wenn man liebe Freunde hat, die unseren Horizont dadurch erweitern, dass sie die aus dem Urlaub mitgebrachten Flaschen aus dem Urlaub mitbringen, sondern sie auch noch mit uns teilen
Am Wochenende stand bei Barbara und Thomas die Verkostung von einem Rosé, einem Grauburgunder, einem roten Cuvee sowie einem reintraubigen Cabernet Sauvignon - allesamt aus der Region Villány - an. Und da Barb ungarische Wurzeln hat, gab es auch noch leckere Snacks mit unaussprechlichen Namen dazu. Natürlich ist ein Abend mit Freunden nicht dazu angetan, sich gewissenhaft sämtliche Aromen und Feinheiten zu notieren. Aber vielleicht machen Euch die folgenden Notizen neugierig auf mehr. (Wenn ich irgendwo Unsinn geschrieben oder etwas verwechselt habe, korrigiert mich bitte. Für mich ist das Weinland Ungarn noch absolutes Neuland!)
Der 2009er Rosé von Edi Tiffan, einem der bekanntesten ungarischen Weinproduzenten, war von einem kräftigen, fast rostigen Rosa und deutlich intensiver, als vermutet - beinahe schon würzig. Die kalkigen Böden der Region eignen sich wunderbar für den Anbau von Merlot oder Cabernet und erhalten durch das Klima einen ganz eigenen Charakter. Edi Tiffan gehört zu den absoluten Spitzenwinzern in Ungarn, der die besten Restaurants in Budapest beliefert. Ein Name, den wir uns sicherlich merken werden, und den wir - wie ich zu meiner Schande gestehen muss - bisher nicht kannte.
Matias Badasonyi Szürkebarat. Wer das aussprechen kann, ist in jedem Fall noch nüchtern. Wobei Szürkebarat Grauburgunder bedeutet und Badasonyi die Weinregion ist. Der Grauburgunder war lecker aber eigentlich keine Überraschung. Sehr rund und ohne jegliche Spitzen, die im Gedächtnis geblieben wären. Insgesamt merkt man den Weinen die intensive Sonne - und dem u.a. damit verbundenen Alkoholgehalt - an.
Wer bei “Eger Stierblut” noch an schwere Kopfschmerzweine denkt (der Name war sogar mir ein schauriger Begriff), sollte dringend die neuen Weine der großen Winzer testen. Der Egri Bikaver vom Weingut der Brüder Juhasz ist ein Cuvee, der neben den klassischen Rebsorten Cabernet Franc und Merlot auch die in Ungarn heimische Traube Kékfrankos beinhaltet. Tief rubinrote Farbe mit stark kirschigem Geruch. Im Geschmack dann allerdings herber und holziger als erwartet, mit Vanille-Aromen und Johannisbeere. Ein guter “Wegtrink”-Wein, der nichts mehr mit klebrigem Kater am Morgen danach zu tun hat!
Das Highlight des Abends war der 2007er Cabernet Sauvignon von Attila Gere, der wie Edi Tiffan zu den absoluten Spitzenwinzern Ungarns gehört. 16 Monate in französischen Eichenfässern gereift, hat er kräftige Cassis-, Johannisbeer- und Kaffeearomen. Auch Schokolade und Röstaromen konnten wir rausschmecken. Absolut ein Anwärter auf einen Lieblingswein. Ich bin schon auf der Suche nach Bezugsquellen in Deutschland oder muss unsere Freunde doch bald schon wieder in Urlaub schicken
Als Grundlage für die spannende Weinprobe gab es zu herzhaftem Brot, echt ungarischer Salami in diversen Fett- und Schärfegraden sowie salzigem Gebäck den wohl leckersten Brotaufstrich, den ich seit Ewigkeiten gegessen habe. Und jetzt bitte nachsprechen: Körözött.
Zutaten (Danke für das Rezept, Barb!):
500 gr Schichtkäse (oder trockener Schafsfrischkäse, ung. Juhtúro, den man hier aber wohl so gut wie nicht bekommt)
150 gr bulgarischen Schafskäse (zerkrümelt)
100 gr zimmerwarme Butter
halber Becher Sauerrahm (mit viel Säure - z.B. von Andechser Bio)
2-3 TL mildes Paprikapulver, Salz, Pfeffer, 1/2 TL Kümmel
Alles gut miteinander vermischen. Fertig ist die Basis, die dann mit Schnittlauch, Frühlingszwiebeln, kleine geschnittenen grünen Oliven sowie einer tüchtigen scharfen (!) Prise Paprikapulver variiert werden kann. Im Kühlschrank durchziehen lassen. Fertig ist die scharfe Variante des Liptauers. (Wer es weniger scharf mag, lässt einfach das scharfe Paprikapulver weg und beschränkt sich auf edelsüßes.)
Ich probiere für mein Leben gerne neue Geschmäcker und Aromen aus. Deshalb war die ungarische Weinprobe für mich wirklich ein Erlebnis und Horizont erweiternd. Es gibt so Vieles zu entdecken. Umso wichtiger, ausgetretene Pfade zu verlassen und sich links und rechts des Weges auf Neuentdeckungen einzulassen.
Was hat Euch zuletzt überrascht? Eine Weinregion, ein selbst gekochtes exotisches Gericht oder ein Restaurant, in dem Ihr noch nie gewesen seid?
PS: Und hier der Lieblings-Python-Sketch von Barb und mir: The Hungarian Phrasebook
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1.8.2010 von Julia.
Es gibt Tage, an denen muss man einfach eine besondere Flasche Wein aufmachen. Freitag war so ein Tag, weshalb wir uns für einen Wein entschieden haben, den wir aus unserem letzten Toskana Urlaub mitgebracht hatten:
Der Mangiafoco des Weinguts Poderi del Paradiso nahe San Gimignano ist nicht aus der ortstypischen Sangiovese-Traube gemacht, sondern besteht ausschließlich aus Cabernet Sauvignon, den die Familie seit den 80er Jahren anbaut - natürlich neben den Klassikern Sangiovese und Vernaccia. Aber auch Merlot, Syrah und Chardonnay gehören mittlerweile zu den Weinen der Produzenten. Auf 30 Hektar wachsen die Reben für rund 150 000 Flaschen im Jahr. Dazu kommen 1300 Olivenbäume, aus denen eines der besten Olivenöle gemacht wird, das ich kenne. Es ist nicht zu herb, leicht grasig und eignet sich hervorragend zum Kochen und aber auch für Salate, über Crostini geträufelt usw.

Aber zurück zum lecker Weinchen: Der Mangiafoco (wir hatten einen vom Jahrgang 2006) hat 14,5% und ist damit nicht gerade einer der leichtesten. Die 14 Monate Reifung in französischen Eichenfässern lässt natürlich Tannine schmecken. Die waren aber angenehm zurückhaltend, sei es durch die 4 Jahre seit Herstellung oder auch durch genügend Zeit zum Atmen nach Öffnen der Flasche. Die tiefrote Farbe und der sehr intensive Geruch nach roten Beeren und Holz macht Lust auf den ersten Schluck. Die Aromen, die wir herausgeschmeckt haben, waren marmeladige Kirsche, Leder und Röstaromen.
Wenn ich mich richtig erinnere, haben wir die Flasche vor Ort für 22 Euro gekauft. Sicher kein Schnäppchen aber jeden Euro wert.
Etwas bekannter ist der Sangiovese Paterno II des Weinguts. Er wurde 1999 vom Feinschmecker ausgezeichnet und hat mit 13,50 EUR ein unglaubliches Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Paterno II gehört zu unseren Must-Buys, wenn wir in der Gegend rund um San Gimignano sind.
Man kann die Weine direkt beim Weingut kaufen oder in einer Cantina in der Altstadt von San Gimignano. Das Weingut findet man ca. 3.5 km nach San Gimignano auf der Straße nach Certaldo. Wenn es dann links nach Gambessi geht, zeigt schon ein Schild nach rechts zum Podere Paradiso. Der Weg dorthin lohnt sich nicht nur wegen des unglaublichen Blicks auf die Türme von San Gimignano. Man kann vor Ort auch alle Weine verkosten und bekommt eventuell sogar eine Führung durch den Weinkeller.
In der Cantina, die man nach wenigen Metern rechts vorfindet, wenn man die Altstadt durch das Tor San Giovanni betritt, stehen nur der Vernaccia und der einfache Chianti zum Verkosten bereit. Alle Weine sowie das Olivenöl können allerdings gekauft werden.
Was ist Euer Wein für Tage, an denen man einfach mal eine besondere Flasche aufmachen muss?

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28.7.2010 von Julia.
Es gibt so Tage: Keine Zeit einzukaufen, keine Lust zu kochen, wenig im Kühlschrank und trotzdem HUNGER! Da ist es die Rettung, wenn wenigstens Brot im Haus ist. Die Münchner Ökobäcker der Hofpfisterei verschicken ihr Brot mittlerweile sogar deutschlandweit. Und wer ein Manufactum in der Stadt hat, kann das herrlich knusprige Sauerteigbrot von Brot & Butter kaufen. Hmmm… Aber wenn es frisch nicht geht, ist Vollkorn-Toastbrot eine Alternative, die sich einige Tage hält, Knäckebrot hält sowie ewig. Aber auch Piadina, die superdünnen italienischen Teigfladen, gibt es mittlerweile sogar bei Aldi (manchmal!) oder anderen Supermärkten. Sie halten sich im Kühlschrank mehrere Wochen und können ein echter Lebensretter sein.
Einen Fladen in einer großen Pfanne erwärmen und dann nach Lust und Laune (und Kühlschrankinhalt) belegen. Klassisch ist natürlich Pesto (homemade - Ihr erinnert Euch?), Rucola, Tomate (getrocknete sind etwas herzhafter), Parmaschinken, Parmesan-Spalten und einige Tropfen Olivenöl sowie Balsamico-Essig. Fertig ist der italienische Genuss.
Für Vollkorn-Toast ist ein Sandwichmaker natürlich ideal. Wie in einem Waffeleisen werden zwei belegte und aufeinander gelegte Toastscheiben an den Rändern quasi versiegelt und von beiden Seiten gebräunt, wobei Käse superlecker zerfließt. Käse in Scheiben, gekochter Schinken und Tomaten sowie einige Chiliflocken reichen aus, um eine leckere Zwischenmahlzeit zu ergeben.
Unser Kühlschrank war heute wirklich leer. Die Zutaten haben aber trotzdem ein leckeres Sandwich-Deluxe ergeben:
Salzbutter
getrocknete Tomaten
Rosmarin-Schinken
Rucola
frische Tomaten
Chiliflocken
einige Tropfen kräftiges Olivenöl
einige gehackte Walnüsse (die werden noch zum Running Gag) obendrauf
Und dazu ein Glas eines einfachen Rotweins, der im Idealfall nicht verübelt, wenn man ihn auch noch 1-2 Tage aufhebt.
Die Meister des belegten Brots sind natürlich die Skandinavier. Das dänische Smörrebröd oder das schwedische Smörgasbord (untertriebener Name für phantastische kalte Buffets) sind weit über die Grenzen bekannt. Feine Rezepte gibt es hier.
PS: Auch Reste vom Vortag lassen sich zwischen zwei Brotscheiben zum leckeren Sandwich veredeln: Hühnchen übrig? Einfach etwas Frischkäse mit Curry vermischen, auf das Brot streichen, Fleisch zerpflücken und drauf legen, darauf eine Scheibe Orange oder Avocado. Wer mag, kann noch einige Rosinen dazu geben. Wer noch Frischkäse natur übrig hat, kann diesen mit frisch gehackten Kräutern, Kürbiskernen und frischem Kernöl verfeinern. Radieschen oder Sprossen drüber und fertig ist der vegetarische Snack. Die Varianten sind unendlich.
Mein Lieblings-Belegtes-Brot ist übrigens: Frisches Sauerteigbrot, Salzbutter, frische Tomate, Schnittlauch. Mehr braucht es nicht für ein echtes German Abendbrot!
Was ist Euer Lieblingssandwich? Oder worauf greift Ihr zurück, wenn’s schnell gehen muss?
Geschrieben in München, schweden, Wein, Indisch, Essen, German Abendbrot | Keine Kommentare »